Gästerufsystem Preis: was ein Rufsystem über drei Jahre kostet
Beim Gästerufsystem Preis schaut fast jeder auf dieselbe Zahl: den Preis des Sets. Das ist der kleinere Teil der Rechnung. Der größere Teil steht auf keiner Rechnung, weil er sich auf drei Jahre und jede Schicht verteilt.
Diese Seite rechnet nach, mit Größenordnungen aus dem Fachhandel und ohne erfundene Einsparungen. Vier Posten: Anschaffung, Verbrauch, Verlust, Arbeitszeit. Danach die Variante, bei der alle vier bei null liegen.
4 PostenKauf, Verbrauch, Verlust, Arbeitszeit
3 Jahreder Zeitraum, der zählt
Ersatzkostet pro Stück mehr als im Set
0 €für den Ruf aufs Handy
6Min. Lesezeit
Das Wichtigste
- Beim Gästerufsystem Preis ist die Anschaffung der kleinere Teil der Rechnung.
- Akkus, Verluste und Ersatzgeräte laufen dauerhaft mit, jedes Jahr neu.
- Arbeitszeit ist der Posten, den niemand aufschreibt und jeder bezahlt.
- Ohne Geräte fallen alle vier Posten weg, nicht nur der erste.
Posten 1: die Anschaffung
Als Größenordnung aus dem Fachhandel: Ein Einsteiger-Set mit Basisstation und zehn Coastern liegt grob bei 200 bis 500 Euro. Anlagen mit Ladeschale, größerer Reichweite und Anbindung an die Kasse beginnen eher bei 500 Euro, und Starter-Pakete der Kassenhäuser erreichen vierstellige Beträge.
Das sind Ordnungen, keine Angebote. Was Sie zahlen, hängt an der Stückzahl, und die Stückzahl hängt daran, wie viele Bestellungen in Ihrer Spitzenstunde gleichzeitig warten. Planen Sie sie zu knapp, fällt der Betrieb in der Spitze auf Namen zurück.
Fragen Sie beim Angebot immer zwei Preise ab: den für das Set und den für ein einzelnes Ersatzgerät. Der zweite ist die Zahl, mit der Sie in den folgenden Jahren rechnen, und er steht selten in der ersten Zeile eines Angebots.
- Basisstation oder Sender am Tresen.
- Empfänger, gestaffelt nach Stückzahl.
- Ladeschale mit Netzteil.
- Optional Kassenanbindung, meist gegen Aufpreis.
Posten 2 und 3: Verbrauch und Verlust
Akkus altern, und sie altern schneller, wenn Geräte jeden Tag leer werden. Nach ein bis zwei Jahren halten die ersten keine Schicht mehr durch. Netzteile gehen kaputt, und irgendwann braucht eine Ladeschale Ersatz.
Der Verlust ist der Posten, über den niemand gern redet. Geräte verschwinden in Taschen, fallen herunter, landen im Müll mit dem Tablett. Ersatz kostet pro Stück fast immer mehr als im Set, und die Frage steht jedes Jahr neu im Raum.
- Akkus tauschen oder Geräte ersetzen, nach ein bis zwei Jahren.
- Netzteile und gelegentlich eine Ladeschale.
- Ersatzgeräte zum Einzelpreis, nicht zum Setpreis.
- Sichtbare Schäden: Sprünge, lose Ringe, tote Kontakte.
| Posten | Jahr 1 | Jahr 2 und 3 |
|---|---|---|
| Anschaffung | Vollständig | Nur bei Erweiterung |
| Verbrauch, Akkus und Netzteile | Selten | Jedes Jahr |
| Verlust und Ersatz | Einzelne Geräte | Jedes Jahr |
| Arbeitszeit | Jede Schicht | Jede Schicht |
Posten 4: die Arbeitszeit, die keiner aufschreibt
Ausgeben, zurücknehmen, abwischen, in die Schale stecken, am Abend zählen, Verlorenes suchen. Pro Gerät sind das Sekunden. Pro Schicht sind es Minuten, und pro Jahr ist es der größte Posten der ganzen Rechnung, weil er sich nicht abschreibt.
Wir setzen hier keinen Stundensatz ein und behaupten keine Einsparung in Euro. Sie kennen Ihren Satz besser als wir. Multiplizieren Sie ihn mit den Minuten pro Schicht und mit der Zahl Ihrer Schichten, dann haben Sie Ihre eigene Zahl.
Plausible Erfahrungswerte aus Gesprächen mit Theken-Betrieben, September 2026. Keine Messreihe, kein Stundensatz unterstellt.
Die Rechnung über drei Jahre
Legen Sie die vier Posten nebeneinander, und die Anschaffung wird zur Nebensache. Ein Set kostet einmal Geld und danach jeden Tag Aufmerksamkeit. Ein Plakat kostet ein Blatt Papier und danach nichts.
Ehrlich gesagt: Auch der Ruf über das Telefon hat einen Preis, nämlich einen Satz Ihres Teams beim Bezahlen und die Gewohnheit, auf „Fertig“ zu tippen. Nur steht dieser Preis nicht auf einer Rechnung und wächst nicht mit der Stückzahl.
Vergleichen Sie am Ende nicht zwei Produkte, sondern zwei Zustände: ein Haus mit Gerätebestand und ein Haus ohne. Im ersten gibt es eine Stückzahl, eine Schale, einen Reinigungsplan und eine Nachkaufentscheidung. Im zweiten hängt ein Plakat.
Größenordnungen aus Preislisten deutscher Fachhändler, Stand September 2026, ohne Arbeitszeit und ohne Ersatz.
Gerätebestand
- Anschaffung nach Stückzahl
- Akkus und Netzteile, jedes Jahr
- Ersatz zum Einzelpreis
- Arbeitszeit in jeder Schicht
Plakat und Bildschirm
- Keine Anschaffung, kein Abo zum Start
- Kein Verbrauch, kein Strom, kein Lager
- Nichts, was verloren gehen kann
- Ein Tippen pro Bestellung
Ihre eigene Rechnung in fünf Minuten
Nehmen Sie ein Blatt und vier Zeilen. Setzen Sie Ihre Zahlen ein, nicht unsere. Am Ende steht kein Marketingversprechen, sondern Ihr eigener Betrag, und der ist der einzige, der zählt.
Wenn Sie dann noch vergleichen wollen: Der Ruf aufs Handy lässt sich eine Woche testen, ohne etwas zu kaufen. Danach wissen Sie, wie viele Geräte Sie überhaupt noch brauchen.
Vier Zeilen für Ihre Kalkulation
- Setpreis plus Ersatzgeräte, die Sie seit dem Kauf bestellt haben
- Akkus, Netzteile und Ladeschalen der letzten drei Jahre
- Zahl der Geräte, die verschwunden sind, mal Einzelpreis
- Minuten pro Schicht mal Schichten mal Ihr Stundensatz
- Summe, geteilt durch drei: Ihr Preis pro Jahr
Zwei Betriebe, zwei Größen
Erstes Beispiel: eine Bäckerei mit zehn Geräten. Set in der Größenordnung von 200 bis 500 Euro, nach zwei Jahren die ersten Akkus, pro Jahr ein oder zwei Geräte verschwunden, Ersatz zum Einzelpreis, dazu täglich die Minuten fürs Ausgeben und Einsammeln. Die Anschaffung ist nach drei Jahren der kleinste Teil.
Zweites Beispiel: ein Stand im Food-Court mit fünfundzwanzig Geräten. Anlage ab 500 Euro, mehr Verluste, weil mehr Gäste den Bereich verlassen, zwei Ladeschalen, mehr Zeit fürs Zählen. Die Struktur bleibt gleich, nur die Zahlen wachsen mit. Diese Beispiele sind Größenordnungen, keine Angebote.
- Zehn Geräte: Set, Akkus nach zwei Jahren, ein bis zwei Verluste pro Jahr.
- Fünfundzwanzig Geräte: Anlage, zwei Schalen, mehr Verluste.
- In beiden Fällen läuft die Arbeitszeit jeden Tag mit.
- Größenordnungen aus dem Fachhandel, keine festen Preise.
Was kostenlos für Sie bedeutet, und was nicht
Kostenlos heißt hier: keine Anschaffung, kein Abo zum Start, kein Gerät, das Ihnen gehört und gepflegt werden muss. Sie legen Ihre Seite an, drucken den QR-Code und rufen Ihre Gäste. Was Sie einsetzen, ist ein Satz beim Bezahlen und die Gewohnheit, auf „Fertig“ zu tippen.
Kostenlos heißt nicht, dass jede Funktion für jeden Betrieb für immer gratis ist. Wenn Ihr Haus in größere Anforderungen wächst, gibt es dafür bezahlte Funktionen. Der Ruf selbst, Nummer, Klingeln, Bildschirm, Gästedatei, steht ab dem ersten Tag bereit, ohne dass Sie etwas kaufen.
- Keine Anschaffung, kein Abo für den Start.
- Kein Gerätebestand, also kein Unterhalt.
- Ihr Einsatz: ein Satz und ein Tippen.
- Für größere Anforderungen gibt es bezahlte Funktionen.
Was Sie nicht in die Rechnung schreiben sollten
Manche Anbieter rechnen Umsatzgewinne in die Kalkulation hinein: mehr Bewertungen, mehr Stammgäste, höhere Frequenz. Wir tun das nicht, weil wir diese Zahlen für Ihren Betrieb nicht kennen. Was Sie sicher wissen, sind Ihre Ausgaben und Ihre Minuten, und die genügen für eine Entscheidung.
Bleiben Sie deshalb bei den vier Posten und bei Ihrer Erfahrung. Wenn die Wartenden sitzen statt zu stehen, sehen Sie das an Ihrem Eingang, nicht in einer Tabelle. Alles andere wäre geraten.
Beim Gästerufsystem Preis entscheidet deshalb nicht die Zeile im Angebot, sondern die Summe aus drei Jahren Verbrauch, Verlust und Arbeitszeit. Diese Summe können nur Sie aufschreiben.
- Keine versprochenen Umsatzgewinne in der Rechnung.
- Keine erfundene Zahl an Bewertungen.
- Nur Ausgaben, Verluste und Minuten.
- Ihr Eindruck am Eingang ist der ehrlichste Wert.
Häufige Fragen
Was kostet ein Gästerufsystem?
Als Größenordnung: 200 bis 500 Euro für ein Einsteiger-Set mit zehn Geräten, ab 500 Euro bis in den vierstelligen Bereich für professionelle Anlagen. Dazu kommen Akkus, Ersatzgeräte und Arbeitszeit in jeder Schicht.
Welche Kosten werden meist vergessen?
Drei: Akkus und Netzteile, Ersatz für verschwundene Geräte zum Einzelpreis und die Arbeitszeit fürs Ausgeben, Abwischen, Laden und Zählen. Die letzten beiden fallen jeden Tag an.
Wie viele Geräte gehen im Jahr verloren?
Das hängt an Ihrem Haus, und wir erfinden dafür keine Quote. Zählen Sie einfach nach: Wie viele Geräte haben Sie seit dem Kauf nachbestellt? Diese Zahl ist Ihre Antwort.
Ist ein digitaler Gästeruf wirklich kostenlos?
Für den Start ja. Sie legen Ihre Seite an, drucken den QR-Code und rufen Ihre Gäste, ohne Anschaffung und ohne Abo. Was Sie einsetzen, ist ein Satz beim Bezahlen.
Rechnet sich ein Rufsystem überhaupt?
Der Ruf selbst lohnt sich fast immer, weil die Wartenden sitzen statt zu stehen. Die Frage ist nur, ob Sie dafür Geräte kaufen und pflegen wollen oder das Telefon nutzen, das Ihr Gast dabei hat.
Was kostet der Umstieg von Geräten auf das Handy?
Ein Ausdruck und eine Woche Aufmerksamkeit. Die alten Geräte behalten Sie als Reserve, sodass nichts weggeworfen und nichts ersetzt werden muss.
Können Sie mir sagen, wie viel ich spare?
Nein, und das wäre erfunden. Wir nennen die vier Posten und die Größenordnungen aus dem Handel. Ihre Stückzahl, Ihre Verluste und Ihr Stundensatz ergeben Ihre eigene Zahl.
Bipresto kostenlos testen
Seite anlegen, QR-Code ausdrucken und heute die ersten Gäste aufs Handy rufen.