QR-Code Gästeruf: wie er funktioniert und wohin er gehört

Beim QR-Code Gästeruf hängt ein Plakat an der Theke, und der Rest passiert auf dem Telefon Ihres Gastes: Er scannt, hinterlässt Telefonnummer und E-Mail-Adresse, bekommt seine Bestellnummer und wird gerufen, sobald es fertig ist.

Ein Code ist schnell gedruckt. Ob er benutzt wird, entscheidet sich an der Platzierung und an einem Satz vom Team. Diese Seite erklärt die Technik in drei Absätzen und widmet den Rest der Frage, wo das Plakat hängen muss.

2 PlakateKasse und Tresen

Augenhöhedort wird gescannt

Nur Kamerakeine App, kein Download

1 Nummerdie der Gast selbst sieht

6Min. Lesezeit

Das Wichtigste

  • Der QR-Code Gästeruf ersetzt das ausgegebene Gerät durch ein gedrucktes Plakat.
  • Die Platzierung entscheidet: an der Kasse und dort, wo die Leute stehen und warten.
  • Ein Code allein reicht nicht, ein Satz beim Bezahlen gehört dazu.
  • Der Gast braucht nur seine Kamera, nichts wird installiert.

Was hinter dem Code steckt

Der Code enthält nur eine Adresse, die Seite Ihres Betriebs. Die Kamera erkennt ihn, der Browser öffnet die Seite, und dort läuft der Ablauf: Nummer eintragen, Bestellnummer erhalten, warten, gerufen werden. Es gibt keine App und keine Anmeldung.

Weil im Code nur eine Adresse steht, funktioniert dasselbe Plakat für jede Bestellung und für jeden Gast. Sie drucken ihn einmal und benutzen ihn jahrelang.

Wichtig ist nur, dass der Code auf Ihre eigene Seite zeigt und nicht auf eine fremde Oberfläche. Ihr Gast sieht Ihren Namen und Ihr Logo, erkennt also sofort, wo er bestellt hat, und stellt keine Frage, die Ihr Personal beantworten müsste.

  • Ein Code, eine Adresse, unbegrenzt viele Gäste.
  • Kein Download, keine Anmeldung, kein Konto.
  • Funktioniert mit jeder Kamera-App der letzten Jahre.
  • Bleibt gültig, auch wenn Sie Ihre Seite ändern.
  1. Kamera draufDer Gast hält sein Telefon auf das Plakat, ohne etwas zu öffnen oder zu installieren.
  2. Nummer hinterlassenTelefonnummer und E-Mail-Adresse, damit Sie ihn rufen können. Zwei Felder, nichts weiter.
  3. Bestellnummer sehenSie erscheint groß auf seinem Bildschirm, damit er sie an der Ausgabe nennen kann.
  4. Gerufen werdenKlingeln, Vibration und eine bildschirmfüllende Meldung, sobald Sie auf „Fertig“ tippen.

Wohin das Plakat gehört

Zwei Orte, zwei Zwecke. An der Kasse, auf Augenhöhe, scannt der Gast in dem Moment, in dem er ohnehin wartet, nämlich beim Bezahlen. Auf dem Tresen oder an der Wand neben der Ausgabe erinnert ein zweiter Aufsteller die Leute, die stehen geblieben sind.

Ein Code, der hinter der Kasse klebt oder unten an der Theke, wird nicht gescannt. Nicht weil die Gäste ihn ablehnen, sondern weil sie ihn nicht sehen. Die häufigsten Fehler sind alle geometrisch.

  • Auf Augenhöhe, nicht unter der Theke.
  • Nicht hinter Glas mit Spiegelung, nicht im Gegenlicht.
  • Nicht zwischen zehn anderen Zetteln.
  • Groß genug, dass man aus einem Meter Abstand scannt.
OrtWarum dortWorauf achten
An der Kasse, AugenhöheDer Gast wartet dort ohnehinKein Gegenlicht, keine Spiegelung
Aufsteller auf dem TresenFür die, die stehen geblieben sindNicht von der Kaffeemaschine verdeckt
Neben der AusgabeLetzte Gelegenheit vor dem WartenNicht im Weg der Tabletts
Auf dem BonFür Abholung und VorbestellungNur, wenn der Druck scharf ist
Platzierung und Wirkung
Die einfachste Art, Gäste zu rufen

Was der Code ersetzt

Er ersetzt das Gerät, das Sie sonst ausgeben: den Coaster, den Piepser mit Clip, die Nummer auf dem Holzklotz. Damit ersetzt er auch alles, was daran hängt, von der Ladeschale bis zum Nachkauf.

Er ersetzt nicht Ihre Kasse und nicht Ihre Bons. Der Gästeruf läuft daneben, und Ihr Personal sieht die Bestellungen auf einem Bildschirm mit zwei Spalten.

Ausgegebenes Gerät

  • Muss zurückkommen, jedes Mal
  • Ladeschale und Steckdose am Tresen
  • Stückzahl begrenzt die Stoßzeit
  • Abwischen zwischen zwei Gästen

Gedrucktes Plakat

  • Hängt und bleibt hängen
  • Kein Strom, kein Platz, kein Bestand
  • Beliebig viele Gäste gleichzeitig
  • Nachdrucken kostet ein Blatt Papier
Der klassische Restaurant Pager im Vergleich

Häufige Fehler beim Einführen

Fast alle Startprobleme haben eine von vier Ursachen, und alle vier sind in fünf Minuten behoben. Der Code hängt falsch, niemand weist darauf hin, das Plakat ist zu klein, oder es klebt hinter spiegelndem Glas.

Prüfen Sie am zweiten Tag eine einfache Zahl: Wie viele Gäste haben ohne Hilfe gescannt? Ist die Antwort niedrig, hängt es am Plakat oder am Satz, nicht an Ihren Gästen.

Der fünfte Fehler ist ein Plakat auf Thermopapier, das nach drei Tagen verblasst, oder eine laminierte Version, die im Deckenlicht spiegelt. Drucken Sie auf mattes Papier und tauschen Sie das Blatt aus, wenn es wellig wird. Es kostet nichts.

  • Zu klein gedruckt, aus einem Meter nicht lesbar.
  • Hinter Glas, mit Spiegelung im Deckenlicht.
  • Kein Hinweis beim Bezahlen.
  • Nur ein Code, und zwar der an der falschen Stelle.

Plakat-Prüfung in fünf Minuten

  • Aus einem Meter Abstand scannbar, ohne Bücken
  • Kein Gegenlicht, keine Spiegelung, keine Falte
  • Zweiter Aufsteller dort, wo gewartet wird
  • Name des Betriebs auf dem Plakat, nicht nur der Code
  • Ein Satz im Team abgesprochen
Eigenen QR-Code erstellen, kostenlos

Was aus den Scans entsteht

Jeder Scan hinterlässt einen Kontakt: E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Zahl der Besuche, letzter Besuch. Wiederkehrer sind als Stammgäste markiert, und die Liste lässt sich als CSV exportieren. Ein ausgegebenes Gerät hinterlässt nichts davon.

In die Wartezeit passen außerdem ein Gewinnrad und die Bitte um eine Google-Bewertung im richtigen Moment. Bipresto verschickt keine Werbe-Mails und keine Marketing-SMS, sondern ruft Ihren Gast, wenn seine Bestellung fertig ist.

Kostenlos starten, ohne Geräte

Das Plakat gestalten, damit es benutzt wird

Ein gutes Plakat sagt drei Dinge und nicht mehr: was passiert, was der Gast tun soll, und wie lange es dauert. „Scannen, Nummer bekommen, wir rufen Sie auf Ihrem Handy.“ Darunter der Code, groß genug, um aus einem Meter Abstand zu scannen, und Ihr Name.

Vermeiden Sie Fließtext, denn niemand liest an der Kasse einen Absatz. Vermeiden Sie auch drei Codes für drei Zwecke, das verwirrt mehr als es hilft. Ein Code, drei Zeilen, Ihr Logo: Diese Version funktioniert in jedem Betrieb, den wir gesehen haben.

  • Drei Zeilen, keine Absätze.
  • Code groß, aus einem Meter scannbar.
  • Ihr Name und Logo, damit der Gast Vertrauen hat.
  • Nur ein Code pro Plakat.

Der Code außerhalb der Theke

Sobald der Ablauf sitzt, lohnen zwei weitere Orte. Auf dem Bon oder der Rechnung, damit Abholer nach dem Bezahlen scannen können, ohne stehen zu bleiben. Und im Fenster oder an der Tür, für Gäste, die vorbestellt haben und nur ihre Nummer brauchen.

Bei Terrassen hilft ein kleiner Aufsteller pro Tischreihe: Wer draußen sitzt, geht selten zurück zur Kasse, um einen Code zu suchen. Alle diese Codes zeigen auf dieselbe Seite, Sie drucken also einfach mehr Exemplare.

  • Auf dem Bon, für Abholer und Vorbestellungen.
  • Im Fenster oder an der Tür.
  • Kleine Aufsteller auf der Terrasse.
  • Alle Codes zeigen auf dieselbe Seite.

Was Sie am zweiten Tag prüfen

Stellen Sie sich einmal fünf Minuten neben die Kasse und schauen zu. Sie sehen sofort, ob der Code gefunden wird: Gäste heben das Telefon, oder sie tun es nicht. Fragen sie nach, fehlt der Satz. Bücken sie sich, hängt das Plakat zu tief. Halten sie das Telefon schräg gegen das Licht, spiegelt es.

Diese fünf Minuten ersetzen jede Auswertung. Danach hängen Sie das Plakat um oder drucken es größer, und der Rest läuft. Wer den Ablauf dagegen nach Gefühl beurteilt, tauscht meist das Falsche aus.

Der QR-Code Gästeruf braucht danach keine Pflege mehr, nur einen guten Platz. Ein Blatt Papier, das hängt, ist der einzige Teil des Systems, der altert, und er kostet einen Ausdruck.

  • Fünf Minuten neben der Kasse zuschauen.
  • Nachfragen heißt: der Satz fehlt.
  • Bücken heißt: das Plakat hängt zu tief.
  • Spiegelung heißt: anderer Platz oder mattes Papier.

Häufige Fragen

Wie funktioniert ein QR-Code für den Gästeruf?

Im Code steht die Adresse Ihrer Seite. Der Gast scannt mit der Kamera, gibt Telefonnummer und E-Mail-Adresse ein und bekommt eine Bestellnummer. Sobald Sie auf „Fertig“ tippen, klingelt sein Telefon.

Wo soll der QR-Code hängen?

An der Kasse auf Augenhöhe, weil der Gast dort ohnehin wartet, und zusätzlich als Aufsteller auf dem Tresen. Nicht unter der Theke, nicht hinter spiegelndem Glas, nicht zwischen anderen Zetteln.

Brauchen meine Gäste eine App zum Scannen?

Nein. Die Kamera jedes gängigen Telefons erkennt den Code und öffnet die Seite im Browser. Es wird nichts installiert und nichts angemeldet.

Muss ich für jede Bestellung einen neuen Code drucken?

Nein. Ein Plakat genügt für alle Gäste und alle Bestellungen, weil im Code nur die Adresse Ihrer Seite steht. Die Bestellnummer entsteht erst nach dem Scan.

Was, wenn ein Gast nicht scannen will?

Dann bekommt er eine Nummer von Hand, und Sie rufen sie auf. Seine Bestellung steht in derselben Liste wie alle anderen.

Kann ich den Code auf den Bon drucken?

Ja, das lohnt sich besonders bei Abholung und Vorbestellung. Achten Sie darauf, dass der Druck scharf genug ist, Thermopapier verzeiht wenig.

Wie groß muss der QR-Code gedruckt sein?

Groß genug, um aus etwa einem Meter Abstand zu scannen, ohne sich zu bücken. Auf einem A4-Plakat ist das mühelos zu erreichen, auf einem Bon reicht schon ein sauberer Druck.

Bipresto kostenlos testen

Seite anlegen, QR-Code ausdrucken und heute die ersten Gäste aufs Handy rufen.

Seite erstellen